Verhindert Einbrüche: sachgemäß installierte Sicherungstechnik

Die „Kölner Studie“ ist eine alle fünf Jahre von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Köln vorgelegte Auswertung zum Thema Modi operandi bei Wohnungseinbrüchen. Die 7. Studie wurde 2011 durchgeführt. Sie wird alle 5 Jahre vorgelegt.

Obwohl die Zahlen der Kölner Studie nur aus Köln sowie bei der aktuellen Auswertung zusätzlich auch aus Leverkusen stammen, reicht ihre Bedeutung weit über den regionalen Bereich hinaus und findet bundesweit  wie auch international Beachtung.

  

Vorliegende Erkenntnisse weitgehend bestätigt

Basis der Erhebung ist die regionale Kriminalstatistik. Dazu kommen Auswertungen von Fragebögen, die von der Kölner Kripo speziell für diese Studie entwickelt wurden. Von insgesamt 5.660  Wohnungseinbrüchen in Köln und Leverkusen im Erhebungszeitraum wurden für die Studie rund 80 % ausgewertet. Im Wesentlichen bestätigen die Zahlen von 2011 die Erkenntnisse der vorhergehenden Kölner Studien.

Bei Einbrüchen in Einfamilienhäuser werden in fast 80% aller Fälle Fenster und Fenstertüren angegriffen und in mehr als 77 % der Fälle hebeln die Täter diese auf. Bei Mehrfamilienhäusern gibt es aber einen  deutlichen Anstieg (ca. 30%) der Angriffe auf die Wohnungsabschlusstüren. Auch hier sind die Täter in mehr als 77 % der Fälle mit dem Aufhebeln erfolgreich.

Die Angriffe auf Schließzylinder haben dagegen abgenommen. Wahrscheinlich sind hochwertigere Produkte  und bessere Türschilde mit Zylinderabdeckung die Ursache dafür.

  
Zuletzt sind mehr Einbruchversuche gescheitert

Der Anteil misslungener Einbruchversuche ist gegenüber der letzten Studie von 2006 um fast 7 % gestiegen. Damit sind zuletzt erfreulicherweise über 43% der gesamten Einbruchversuche an den vorhandenen Sicherungen gescheitert.

  

Überwundene Sicherungen

Neben erfolgreich eingebauter Sicherungstechnik gibt es leider aber auch Fälle überwundener  Sicherungen. In 46 Fällen haben Pilzkopfverriegelungen nicht standgehalten. Häufig waren es Fenster mit einer unzureichenden Anzahl von Pilzkopfzapfen. Auch falsche oder falsch montierte Schließstücke, bei denen die Pilzköpfe nicht ordnungsgemäß eingreifen konnten, waren die Ursache. In 19 Fällen wurden Zusatzsicherungen an Fenstern und Fenstertüren überwunden, die entweder in zu geringer Anzahl oder falsch montiert worden waren. In fünf Fällen wurden mangelhaft befestigte Fenstergitter überwunden. Vor dem Hintergrund offensichtlicher Fehler bei der Installation von Sicherungstechnik muss an die ausführenden appelliert werden, ihre Qualitätskontrollen zu verbessern. Sie sind aufgerufen, die DIN 18104 Teil 1 und die Empfehlungen der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen zu beachten. Zudem zeigt sich die Bedeutung des VdS-Errichteranerkennungsverfahrens, das hohe Kompetenz-Standards garantiert.

 

 

 

Die Grafik zeigt, an welchen Sicherungen die Täter wie häufig scheitern

Quelle: VdS Schadenverhütung, S+S report 3/2012

 

Die gesamte Studie finden Sie hier

 

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